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13.02.2019: MoPo GPS-Geräte die besten Führer

27.12.2018: rbb-online Restauratoren retten Fontane-Manuskripte vor dem Verfall

Fontane - Denkmal des Monats Dezember

Bis Ende 2019 Baustelle! In Stahnsdorf wird der F5 verlegt

Fontane in Neuruppin Verein zeigt in einem Flyer seine Wirkungsstätten

13.11.2018: Fontane macht Museum teurer Die Märkische Allgemeine berichtet, dass die Stadt Neuruppin aufgrund anfallender Sanierungskoste...

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30.05.2018 MAZ-online Die Wanderwegepaten können jetzt loslegen Das Wanderwegenetz in Potsdam-Mittelmark umfasst etwa ...

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31.10.1818 Wanderungen durch die Mark Brandenburg Fontanes Literaturwerk "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" besteht aus fünf Bänden: Band I...



Vom Wandervogel zum Geocacher

Wie wandert man heute? In der ARD-Serie planet-wissen ging es um den Wandersport und die Geschichte dahinter.

"Kniebundhosen, rote Strümpfe und Heimatfilm-Romantik - dieses angestaubte Image hat das Wandern längst abgelegt...."

Vom Alltag
"..Das Gehen zu Fuß gehörte für diejenigen, die sich weder Pferd noch Wagen leisten konnten, zum harten Arbeitsalltag...."

zur Freizeit
"...Der "Wandervogel"

Richtig populär wurde das Wandern aber erst später. Und es waren nicht die Erwachsenen und Berufstätigen, die dieser Freizeitbeschäftigung zu ihrem ersten Aufschwung verhalfen, sondern Jugendliche und Schüler.
1896 begann der Berliner Student Hermann Hofmann mit einigen Jugendlichen Wanderungen in die nähere Umgebung zu unternehmen. So etwas hatte es zuvor nie gegeben:
Das Freizeitprogramm von Jugendlichen aus der Bürgerschicht spielte sich im wilheminischen Deutschland gewöhnlich innerhalb der Familie ab, gemeinsame Unternehmungen mit Gleichaltrigen gab es – besonders für Mädchen – nicht.

Zunächst war Hofmanns Gruppe auch nur für Jungen zugelassen. Die zeigten sich begeistert: Immer mehr Schüler schlossen sich der Gruppe an und auch die Wanderungen wurden bald ausgedehnter – der "Wandervogel" war geboren.
Unter Hofmanns Nachfolger Karl Fischer folgte 1901 schließlich die offizielle Gründung des "Wandervogel e.V. – Ausschuss für Schülerfahrten", bald wurden auch in anderen Städten Wandervogel-Gruppen gebildet.
Wandern war plötzlich zum Politikum geworden. Die frühen Wandervögel wollten sich von ihrem Elternhaus emanzipieren, sie wollten ein Stück Freiheit erlangen – und in gewisser Weise gegen die gedanklichen Strömungen ihrer Zeit protestieren.
Dieser Protest vollzog sich hauptsächlich durch den Rückgriff auf alte Muster: Romantische Ideale, mittelalterliche Vorbilder wie der "Scholar" (der "fahrende Schüler") und altes Liedgut sollten einen Kontrapunkt zur Industrialisierung und zur Schnelllebigkeit des Stadtalltags setzen.
Freiheit auf der ganzen Linie: Man kleidete sich bei den Wanderungen bewusst leger (Anzug und steifer Kragen blieben zu Hause) und schlief in Zelten oder unter freiem Himmel.
Ab 1907 wurden auch die ersten Mädchenwandergruppen gegründet – ein kleines Stück frühe Emanzipation. Wandern war plötzlich in aller Munde, ein Volkssport war geboren...."

Und heute? Hiking, Geocaching, Walking...was auch immer: Der Naturgenuss steht im Vordergrund!

Quelle: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/wandern/index.html